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Ein Modul in zwei Bausteinen (ca. 45 min und ca. 160 min)
Im ersten Baustein nähern sich die Jugendlichen dem Bedeutungshorizont von “Segen” mit Hilfe unterschiedlichster Zitate an.
Im zweiten entwickeln sie in Kleingruppen zunächst ihr ganz eigenes “Spiel des Segens”. Dann spielen sie es und theologisieren im Anschluss über das Verhältnis von “Segen” zu ihrem eigenen Leben, Lebensverständnis und Verhalten.
Wenn viel Zeit zur Verfügung steht, kann die Spielphase durch einen oder mehrere weitere Spieldurchgänge ausgeweitet werden.
… und warum die Spiele nicht auch einmal im Anschluss an einen Gottesdienst oder im Seniorenclub spielen?
Die Doppelseite 90/91 aus KON-TRUST “Es ist gefährlich allein da draußen” kann im Anschluss an dies Modul dazu genutzt werden, eine Brücke zum (aaronitischen) Segen zu schlagen, der den Gottesdienst oder andere spirituelle Formate bschließt.
Durch Beobachtung, Austausch und Reflexion begreifen die Konfis, dass Gesegnet-Sein bedeutet, dass Gott mitgeht und an unserer Seite bleibt – in guten und in schweren Stunden. Dass es Situationen gibt, in denen Gott und sein Segen nicht spürbar sind, aber im Nachhinein doch Segensspuren (zum Beispiel durch Familie, helfende Menschen) erkennbar werden.
In der kreativen Ausarbeitung der Konfis liegt der Schwerpunkt dieses Bausteins, sein motivierendes Potenzial wie zugleich die theologische Herausforderung. Daher ist die Gesprächsleitung beim Theologisieren mit den Konfis im Anschluss an die Spielphase nochmals besonders bedeutsam. Rund wird die Einheit, wenn die Ergebnisse der Konfis in einem anschließenden Gottesdienst noch einmal mit biblisch-theologischen Impulsen ins Gespräch gebracht werden könnten.
Der Ablauf des Moduls bzw. der beiden Bausteine steht mit ausführlicher Begründung auf der
Homepage von anKnüpfen, Zeitschrift für Konfirmandenarbeit, zur Verfügung.
Dort finden sich neben einer PDF mit dem ausführlichen Ablauf auch die benötigten Materialien zum Download.