Seit April 2021 gelten in der ELKB die „neuen“ Rahmenrichtlinien als vom Landeskirchenrat verbindlich beschlossener Gestaltungsrahmen für die Konfi-Arbeit. Unter dem Titel „Mit Jugendlichen Glauben und Leben“ ist im folgenden Sommer ein Magazin erschienen (Download unter https://www.konfi-lab.de/rrl). In diesem wird die zentrale Vorgabe einer konsequenten Subjekt- und Lebensweltorientierung der Konfi-Arbeit in Bayern aus verschiedensten Perspektiven begründet und beleuchtet.
Bei einer dementsprechend konzeptionierten und gestalteten Konfi-Zeit dreht sich die pädagogische Perspektive insbesondere in Bezug auf die Inhalte um: „Deshalb sind die Lebenswelt, die Erfahrungen, die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Fragen der Konfirmanden und Konfirmandinnen Ausgangs- und Zielpunkt aller zu behandelnden Inhalte.“ (RRL III. 6, Satz 2)
Es geht damit in der Kursdurchführung gerade nicht mehr zentral um die Frage: „Was muss ich / müssen wir den Konfis „beibringen“?“, sondern: „Was brauchen die Jugendlichen hier im Kurs, mit all dem, was sie mitbringen, von uns?“. Entsprechend wurde auf einen allgemein gültigen Lehrplan mit vorgegebenen Inhalten ganz bewusst verzichtet, um eine möglichst große Freiheit zu gewährleisten, damit möglichst viel pädagogisch gut gestaltete Zeit für die Bedürfnisse der jungen Menschen vor Ort zur Verfügung steht.

