Wir starten mit Fragen aus der Perspektive der Jugendlichen:
Was kann Kirche, was kann die Konfi-Zeit, mir als Jugendlichem/r geben?
Wo hat sie Antworten auf meine Fragen?
Bzw.: Kann sie mich bei meiner Suche nach Antworten unterstützen?
Auf welche Art und Weise ist man hier zu und mit Gott unterwegs?
Was kann ich in dieser Kirche, deren Teil ich ja bin, erleben?
Wie begegnet man mir hier?
Wo kann ich etwas beisteuern, leisten – das auch wertgeschätzt wird?
Die Fragerichtung dreht sich im Gegensatz zu traditionellem Konfirmandenunterricht und „klassischer“ Konfi-Arbeit diametral um. Es geht für Kirche und Kursleitende gerade nicht mehr zentral um die Frage: „Was muss ich / müssen wir den Konfis „beibringen“?“, sondern: „Was brauchen die Jugendlichen mit all dem, was sie mitbringen, hier im Kurs von uns?“
Es geht also in der Konfi-Zeit um ein Empowerment der Jugendlichen auf dem Hintergrund ihrer Lebens- und Glaubenswelt.
Konkret:
Wie können wir sie in unserem christlich-evangelischen Horizont möglichst gut unterstützen, damit sie in ihrem Leben mit den vielfältigen Herausforderungen möglichst gut zurechtkommen und ihren individuellen Platz im Leben, in der Gesellschaft … und zugleich auch in der Gemeinde finden.
Auf diesem Hintergrund kommt KON-TRUST ins Spiel.
