Fach- und Servicestelle für Konfi-Arbeit
der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern

Corona

Das wichtigste zu allen Corona-Regelungen im Rahmen der Konfi-Arbeit versuchen wir hier darzustellen. Hauptberufliche erhalten alle ausführlichen Informationen auf den Intranetseiten der elkb sowie auf www.ejb.de

Ausnahme für Konfi-Gruppen (Januar 2022) :

Die Kulanzregelung für die Konfi-Arbeit gilt weiterhin - solange die Inzidenz unter 1000 liegt (zunächst bis 9.2.22).

Falls Sie Treffen in Präsenz planen, ist das nach Rücksprache mit der Staatskanzlei weiterhin möglich: Auch ungeimpfte Konfis, die älter als 14 Jahre sind, können an Konfi-Kursen in Präsenz teilnehmen, sofern sie nachweislich ständig im schulischen Kontext getestet werden. Es gilt 3G statt 2G!

 

Bei etwaigen Schreiben an die Konfirmandeneltern durch Sie als Verantwortlichen vor Ort für die Konfirmandenarbeit legt es sich nahe, das Impfen der noch ungeimpften Gruppenmitglieder zu erbitten, damit auch weiter Konfi-Arbeit mit allen möglich sein wird und die Pandemie eingedämmt wird.

Regelungen für die Jugendarbeit (18.01.2022)

Neue Regelungen

Ausnahmen für Jugend- und Konfiarbeit

Mit der seit 24. November geltenden 15. BayIfSMV gilt bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 1.000 die 2G-Regelung für alle Angebote und Maßnahmen der evangelischen Jugendarbeit. Zugang zu unseren Angeboten haben damit nur noch Geimpfte, Genesene oder Kinder unter 14 Jahren. Mehr dazu hier und unter www.ejb.de/jugendarbeit-und-corona

Pressemitteilung der Evangelischen Jugend in Bayern (06.12.2021)

Landesjugendkammer der Evangelischen Jugend in Bayern:

2G-Regelung schließt einen großen Teil der Jugendlichen von den Angeboten der
Jugendarbeit aus

Die Landesjugendkammer, das höchste Entscheidungsgremium der Evangelischen Jugend in Bayern, hat am Wochenende in ihrer Vollversammlung in Pappenheim Stellung zu der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bezogen. Sie fordert, außerschulische Jugendbildung muss trotz pandemiebedingter Einschränkungen niedrigschwellig bleiben und weiter für alle Kinder und Jugendlichen zugänglich sein.

„Junge Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie äußerst solidarisch gezeigt und die ihnen auferlegten Kontaktbeschränkungen zu jeder Zeit mitgetragen“, heißt es in der Stellungnahme an die Verantwortlichen in Politik. Das hat nicht nur gravierende Folgen für die psychische Gesundheit junger Menschen, sondern beeinträchtigt massiv das Aufwachsen einer ganzen Generation. Katrin Vogelmann, die Vorsitzende der Landesjugendkammer, weist darauf hin, dass es nun unter der 3G-Regelung durchaus gelungen sei, verantwortlich Jugendarbeit stattfinden zu lassen. Durch die Anerkennung der regelmäßigen Testung in den Schulen wurde die Teilhabe aller jungen Menschen an Angeboten der außerschulischen Bildungsarbeit ermöglicht. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich bei fachlich begleiteten Angeboten  treffen und austauschen. „So konnten sie auch ihre Ängste und Sorgen, die die Pandemie mit sich gebracht hat, aufarbeiten“, sagte die Vorsitzende. Die Mitglieder der Landesjugendkammer sind der Ansicht, dass  durch die flächendeckende 2GVerordnung einem großen Teil der Jugendlichen ein einfacher Zugang zu Angeboten evangelischer Jugendarbeit verwehrt würde. Diese neuen Regelungen wären aus Sicht der  Jugendarbeit faktisch ein Lockdown für 12- bis 17-Jährige. Unverständlich und nicht nachvollziehbar sei es, dass sich Jugendliche privat in einem Restaurant treffen oder im Hotel übernachten können, aber  dieselben Jugendlichen nicht die Jugendgruppe besuchen dürfen. „Das ist nicht vermittelbar“, ist Katrin Vogelmann überzeugt.
Die Vollversammlung der Landesjugendkammer am vergangenen Wochenende fand unter strengen Abstandsregelungen statt. Da alle Mitglieder geimpft sind, wurde für die Vollversammlung 2G plus festgelegt. Dies  zeige, dass Jugendliche sehr wohl verantwortlich mit den Hygienemaßnahmen umgehen würden. Dennoch fordert die Landesjugendkammer: „Der Impfstatus junger Menschen unter 18 Jahren darf auf keinen Fall  ausschlaggebend für eine gesellschaftliche Teilhabe sein.“ Auch wenn die Impfung für 12- bis 17-Jährige von der ständigen Impfkommission empfohlen wird und die Entscheidung zur Impfung nicht alleine von der Zustimmung der Eltern abhängt, kann genau diese Diskussion zu Konflikten in den Familien führen.

Deswegen kann die Möglichkeit für 12- bis 17-Jährige, sich impfen zu lassen, keine Rechtfertigung für eine 2G-Regelung im Bereich der außerschulischen Bildung sein. Vielmehr fordert die Evangelische Jugend in  Bayern die verlässliche Anerkennung der Teststrategie an Schulen und damit die dauerhafte Möglichkeit der Teilnahme an Angeboten der außerschulischen Bildung. Katrin Vogelmann blickt auf ein sehr kreatives  und achtsames Jugendarbeitsjahr in dieser Zeit der Pandemie zurück. „Aber außerschulische Jugendbildung braucht jetzt verlässliche Perspektiven über den Jahreswechsel hinaus.“
Den Beschluss der Landesjugendkammer finden sie hier:

https://www.ejb.de/Dateien/Downloads/Landesjugendkammer/Beschluesse/2021_12_03-04_Beschluss_Lockdown_12_bis_17jaehrige.pdf

Impfberechtigung in der Konfi- und Jugendarbeit

Für Ehrenamtliche und Hauptberufliche

Ehrenamtliche und hautberufliche Mitarbeiter_innen der evangelischen Jugendarbeit fallen unter die sogenannte dritte Impfpriorität. Für die Anmeldung im Impfzentrum ist das Feld „Kinder- und Jugendhilfe“ anzuklicken. Zum Impftermin muss eine offizielle Bestätigung mitgebracht werden, die eine aktive Tätigkeit im Bereich der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nach SGB VIII § 11-13 bestätigt. Diese muss den Namen, das Geburtsdatum und eine konkrete Beschreibung der Tätigkeit enthalten. Die Vorlage findet Ihr hier. Sie gilt sowohl für ehrenamtliche, als auch für hauptberufliche Mitarbeiter_innen.

Hinweis:
Bestätigung für Hauptberufliche: Achtet bitte darauf, dass der Trägervertreter (also die/der Dekan_in; die/der geschäftsführende Pfarrer_in etc.) unterschreibt.
Bestätigung für Ehrenamtliche: Wir empfehlen, mit dem Trägervertreter zu vereinbaren, dass das Jugendwerk (oder vergleichbare Stellen) die Bestätigung ausstellen darf. Wir gehen davon aus, dass Ehrenamtliche ab 16 Jahren ausgebildet sind und z.B. einen Grundkurs/eine Juleica haben. Dies ist aber KEINE notwendige Voraussetzung für die Bestätigung einer Tätigkeit im Rahmen der kinder- und Jugendhilfe! Wer tätig in diesem Sinne ist, entscheiden die Verantwortlichen vor Ort.

Weiterführende Informationen findet Ihr auch auf der Website des BJR: www.bjr.de/corona

Impfbestätigung zum Dowload